Bargeld Gebühr bei Kreditkarten
Setzt der Inhaber einer Kreditkarte seine Karte ein, um damit an einem Geldautomaten Geld abzuheben, berechnet die Bank dafür eine Bargeldgebühr. Diese wird auch bei Barverfügungen am Bankschalter erhoben. Sie deckt die eigenen Kosten der Bank sowie die Fremdkosten ab und kann sehr stark variieren. Bei einigen Banken kosten Barabhebungen mit einer Kreditkarte keinen Cent (vgl. DKB Visa Karte), andere Kartenanbieter berechnen dagegen 10 Euro oder mehr pro Verfügung. Üblich ist es bei der Bargeld Gebühr, dass prozentual vom Bargeldbetrag die Kosten berechnet werden. Ungefähr 3 Prozent vom Auszahlungsbetrag mit einer Mindestgebühr von rund 5 EUR sind dabei die Regel und keine Seltenheit.
Damit ist die Kreditkarte gegenüber der ec- bzw. Maestro-Karte in diesem Bereich üblicherweise kostenintensiver. Da in Europa meistens im jeweiligen Bankenverbund mit der ec-Karte gebührenfrei Bargeld abgehoben werden kann, eignet sich die Kreditkarte eher für die Bargeldbeschaffung im außereuropäischen Ausland, also dort, wo die herkömmlichen deutschen Bankkarten nicht akzeptiert werden.
